Unsere Geschichte

Zwei Frauen. Eine Vision.

Die Geschichte von Pink Ribbon Liechtenstein beginnt mit Nathalia Mella und Sarah Ritter, zwei bemerkenswerten Frauen, die bereits in jungen Jahren mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert wurden. Die eigenen Erfahrungen mit der Krankheit, die Herausforderungen des Alltags und die vielen offenen Fragen während dieser Zeit prägten ihren Wunsch, etwas zu verändern.

Während ihrer Erkrankung erfuhren sie selbst, wie wertvoll die Unterstützung der Krebshilfe Liechtenstein war. Die einfühlsame Begleitung, die professionelle Beratung und das grosse Engagement von Marion Leal und ihrem Team gaben ihnen Halt und Zuversicht in einer schwierigen Lebensphase. Aus dieser persönlichen Erfahrung entstand der Wunsch, etwas zurückzugeben.

Mit viel Herzblut und Überzeugungskraft initiierten Nathalia und Sarah erste Aktionen im Familien- und Freundeskreis. Ihr Ziel war es, das Thema Brustkrebs aus der Tabuzone zu holen, die Bevölkerung für die Bedeutung der Früherkennung zu sensibilisieren und gleichzeitig Spenden für die Krebshilfe Liechtenstein zu sammeln. Was als kleine Initiative begann, entwickelte sich 2013 zur Gründung des Vereins Pink Ribbon Liechtenstein.

Von Anfang an standen Solidarität, Aufklärung und Unterstützung im Mittelpunkt ihres Engagements. Sie wollten Betroffenen zeigen, dass sie mit ihrer Krankheit nicht allein sind, Gespräche anregen und das Bewusstsein für Brustkrebs in Liechtenstein nachhaltig stärken. Gleichzeitig sollte die wichtige Arbeit der Krebshilfe Liechtenstein sichtbar gemacht und finanziell unterstützt werden.

Bis heute fliessen die durch Veranstaltungen und Aktionen gesammelten Spenden von Pink Ribbon Liechtenstein direkt an die Krebshilfe Liechtenstein.

Zu den bedeutendsten Meilensteinen der beiden Gründerinnen zählte das Benefizkonzert 2013 in Schaan mit den beiden bekannten Gruppen Lunik aus der Schweiz und Keaden aus Liechtenstein. Mit grossem persönlichem Einsatz gelang es Nathalia und Sarah, einen Anlass zu schaffen, der weit über die Landesgrenzen hinaus Beachtung fand. Das Konzert brachte Menschen zusammen, schuf Aufmerksamkeit für das Thema Brustkrebs und generierte wertvolle Spendengelder für Betroffene. Gleichzeitig verkörperte der Anlass all jene Werte, für die Pink Ribbon Liechtenstein bis heute steht: Solidarität, Gemeinschaft, Hoffnung und die Überzeugung, dass gemeinsam Grosses bewegt werden kann.

Aus der Vision zweier betroffener Frauen entstand eine Bewegung, die bis heute Menschen verbindet, sensibilisiert und unterstützt. Auch wenn Nathalia und Sarah leider nicht mehr unter uns sind, lebt ihre Idee weiter. Mit jeder Veranstaltung, jeder Begegnung und jeder Spende tragen wir ihre Werte weiter und setzen ihr Engagement für Betroffene und ihre Familien fort.

Ihr Vermächtnis lebt in denksch pink weiter.